Porridge selbstgemacht

Als Auftakt meiner kleinen Lieblingsrezepte-Liste wähle ich ein Frühstücksgericht der besonderen Art – Porridge. Bei uns eher als Haferbrei bekannt und zu Kinderzeiten nicht gern gegessen, oder?

Zutaten für ca. 1 Portion

Vorbereitungszeit 5 min // Kochzeit 10-15 min // Gesamtzeit 15-20 min

  • glutenfreie feinblättrige Haferflocken oder normale feinblättrige Haferflocken
  • verschiedene Samen und Kerne wie Leinsamen, Sesam, Chia, Sonnenblumenkerne
  • eine Prise Salz
  • eine geschnittene oder zerdrückte Banane
  • Früchte wie Apfel, Birne, Mango, Ananas, …
  • Weintrauben, Gojibeeren, …
  • Mandelmilch oder was schmeckt
  • zum Schluss gefrorene Beeren, Kokosflocken, …
  • Ahornsirup oder Palmhonig für die Süßen

1./ Ich gebe etwas Bio-Kokosöl in einen kleinen Topf und ca. 4-5 große Löffel Haferflocken dazu, welche ich leicht anröste, so erhält es ein stärkeres Aroma.

2./ Dann gebe ich geschrotete Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Sesamsamen, Chiasamen, Kürbiskerne (was halt grad so rumsteht) bei und gieße alles mit Mandelmilch auf.

3./ Was bei mir nicht fehlen darf sind Früchte. Kleine Apfel- oder Birnenstückchen sowie eine geschnittene Banane dürfen nicht fehlen. Sie geben dem Ganzen eine gewisse Süße, und ich kann auf den Zucker oder Honig verzichten.

4./ Das alles köchle ich dann für ca. 10 Minuten.

5./ Kurz vor Schluss gebe ich noch ein paar getrocknete Weintrauben dazu, da ich diese nicht gerne esse wenn sie aufgeweicht sind. Und wenn ich grad Lust dazu habe schmeiße ich noch gefrorene Beeren aus meinem Garten hinzu. Das mögen die Jungs besonders gerne.

Das fertige Porridge kann dann noch mit Kokosflocken garniert werden, wer es gerne exotischer haben möchte. Wer es noch Süßer haben möchte kann Palmhonig oder Ahornsirup darüber träufeln. Auch sehr lecker! Ich persönlich nehme Rezepte immer als Inspiration her und variiere sie nach meinem persönlichen Geschmack. Dazu kommt, was ich grad so zuhause habe oder was noch verkocht werden muss, bevor es im Müll landet. 

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Der Gesundheitliche Aspekt von Haferbrei ist schnell erklärt. Das Getreide stärkt das Immunsystem. Die darin enthaltenen Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine regulieren zudem den Blutzucker- und Cholesterinspiegel und dämpfen zudem den Hunger. Die B-Vitamine sorgen für mehr Power und die Spurenelemente Zink, Mangan und Kupfer stärken die Fingernägel und unsere Haut.

Die positive Wirkung von Haferbrei auf den Darm ist schon länger bekannt. Die im Getreide enthaltenen Ballaststoffe regulieren die Verdauung und bilden im Magen eine Schutzschicht, die den sauren Magensaft von der Schleimhaut fern hält. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass die Haferspeise die Bakterienflora im Darm positiv beeinflusst. Das lässt sich beispielsweise nutzen, wenn nach einer Antibiotika-Einnahme die Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Laut TCM entspricht ein warmes Frühstück unserer Organuhr und lässt uns gestärkt und satt in den Tag starten (hier mehr dazu). Probier es aus! Es schmeckt toll!

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