let the sun shine!

Sie beginnt wieder, die schöne Sommerzeit. Auch ich erfreue mich an den sonnigen Tagen und genieße die Zeit mit meinen Kindern im Garten. Aber vor etwas kriege ich, trotz warmer Sonne, Gänsehaut: Wenn ich im Schwimmbad die besorgten Eltern sehe, wie sie ihren Kindern, den blau gefärbten, fein duftenden Sonnenspray großzügig auf der gesamten Haut verteilen. Bei diesem Anblick muss ich mich echt zusammen reißen damit ich nicht lauthals dazwischenfunke und frage: „Wissen Sie eigentlich was Sie sich, und ihrem Kind da antun?“ Oder vielleicht sollte ich es Zukunft einfach machen?! Auf jeden Fall könnt ihr hier und jetzt lesen, was ich dazu zu sagen habe. Viel Spaß dabei!

Zu aller erst möchte ich mal folgende grundlegende Frage beantworten: Wie ist das eigentlich mit den UVA und UVB Strahlen?

Laut Studien sind nicht, wie bisher angenommen, die UVB Strahlen für den Hautkrebs verantwortlich, sondern vielmehr die tiefer dringenden UVA Strahlen. UVB Strahlen verbleiben an der Hautoberfläche und verursachen ohne Frage Sonnenbrand. Aber sie fördern auch die Aktivierung von Vitamin D, welches wichtig für unsere Gesundheit ist. Indem die meisten Sonnencremes UVB-Strahlen blockieren, sinkt zugleich das Vitamin D-Level im Blut um 97 bis 99 Prozent. Ein chronischer Vitamin-D-Mangel soll wiederum bestimmte Krebsarten fördern, und gesundheitliche Beschwerden verursachen. Ich sollte noch dazu sagen, das Vitamin D, eigentlich eine falsche Bezeichnung ist, vielmehr ist es eine Vorstufe zum Hormon. Es reicht aus im Sommer 10-15 (im Winter bis zu 25 Min.) Minuten mit freien Armen in die Sonne zu liegen um den Tagesbedarf an Vitamin D zu decken. Leider kann der Körper das Hormon nicht speichern, wir brauchen daher täglich unsere Dosis Vitamin D um gesund und gut gelaunt zu bleiben. J

Während Hersteller also seit Jahrzehnten Sonnencremes mit UVB-Blockern auf den Markt bringen, sorgen UVA-Strahlen für Langzeitschäden. Somit ist der ausreichende Schutz vor UV-Strahlen, den herkömmliche Sonnencremes und Sprays versprechen, äußerst fragwürdig. Genauso skandalös dürfte die Behauptung sein, dass bestimmte Inhaltsstoffe dieser “Sonnenschutzmittel” selbst unter Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen! Es ist ja so, dass seit der Vermarktung von Sonnenschutzmitteln die Hautkrebsrate kontinuierlich ansteigt. Dürfte eigentlich nicht so sein, wenn man sich, wie Dermatologen empfehlen, mit hinreichend hohem Lichtschutzfaktor (LSF) schützt! Was wir ja tun! Oder?

Alle Sonnencremes mit höherem LSF als 25, beinhalten chemisch hergestellte Lichtschutzfilter! Diese blockieren wie gesagt hauptsächlich die UVB Strahlen und nur zum geringen Teil die UVA Strahlen. Der Schutzfilter, welcher auf der Verpackung angegeben ist, gibt nur die Schutzwirkung der UVB Strahlen an! Die Hersteller von Sonnenschutzmittel müssen lediglich sicherstellen, das der UVA-Schutzfaktor bei 1/3 dessen liegt, was angegeben wird. D.h. bei LSF 30 liegt der UVA Schutz bei 10! Usw.

Die Sache mit dem LSF ist nämlich so: Die Schutzwirkung von einer Sonnencreme mit LSF 20 beträgt bereits 96% (UVB), das ist mehr als ausreichend um die Haut zu schützen und die restlichen 4% reichen aus, genügend Vitamin D zu bilden. Die meisten unbedenklichen mineralischen Sonnenschutzfilter mit LSF 20 reichen daher vollkommen aus, Kinderhaut oder die Eigene zu schützen. Chemische UV-Filter können sich zudem auf den Hormonhaushalt auswirken da diese ähnlich dem weiblichen Hormon Östrogen sind. Dies haben zahlreiche Tier- und Humanstudien gezeigt. Andere wiederum wirken antiandrogen (hemmen die männlichen Sexualhormone). Bezüglich dieser Annahme sind Ungeborene, Kleinkinder und Pubertierende besonders gefährdet. Diese hormonell wirksamen Chemikalien (u.a. auch die Konservierungsmittel Parabene) können die Entwicklung stören. In diesem Zusammenhang werden in der Fachwelt immer öfters gesundheitliche Probleme diskutiert wie z.B. verringerte Spermienqualität und Unfruchtbarkeit, verfrühte Pubertät bei Mädchen und hormon-bedingte Krebsarten wie Brust- und Hodenkrebs.

Eine Studie der University of California unter der Leitung von Chemiker Kerry Hanson fand heraus, das chemisch zugelassene Sonnenschutzfilter, wie Octylmethoxycinnamat, Benzophenon-3 und Octocrylen schnell in tiefere Hautschichten eindringen können. Was zur Folge hat dass die oberen Schichten den Sonnenschutz verlieren. Zudem verwandeln sich die UV-Filter in den Tiefen des Gewebes zu Produzenten hochreaktiver Sauerstoffverbindungen. Was konkret bedeutet: Sie produzieren am Ende genau dass, wovor sie uns eigentlich im Bombardement der UV-Strahlen schützen sollten, nämlich oxidativen Stress. Die Studie zeigt, durchdringen die Schutzfilter die Hautepidermis, schaden sie mehr als das sie nützen. Außerdem ist laut AUVA eine kanzerogene (krebserregende) Wirkung von organischen Bestandteilen, sollten diese in die Blutbahn gelangen nicht 100% auszuschließen. Daher wird empfohlen Kleinkinder und Kinder, die eine dünnere Haut haben, nicht mit chemischen Sonnenschutzfiltern zu belasten und auf physikalische Schutzmittel zurück zu greifen.

Ich habe es selbst überprüft, sämtliche herkömmliche Sonnencremes und Sprays, speziell hergestellt für die Kleinen sind mit chemischen Schutzmittel versehen. Zudem finden immer mehr Nanopartikel (Nano-Titandioxid oder Nano-Zinkoxid) darin Verwendung, welche kritisch anzusehen sind, da diese von der Haut aufgenommen werden können. Sie fördern in wässriger Umgebung die Bildung von freien Radikalen und können somit zur Schädigung der DNA führen (Dunford et. al., 1997). Außerdem ist die Wirkung von Nanopartikel auf Kinderhaut noch nicht untersucht worden. Es äußern sich aber immer mehr kritische Stimmen was diese Zusatzstoffe anbelangt. U.a. Greepeace mit einen Kampagne gegen den Einsatz von Nanopartikel in der Kosmetik.

Ich selbst verwende nur mineralische Sonnencreme die zwar auch Titandioxid oder Zinkoxid enthalten, jedoch NICHT in Nanopartikelform. Diese Stoffe legen sich auf die Haut, und lassen diese weiß schimmern. Das bewirkt dass das Sonnenlicht reflektiert wird und nicht in die Haut eindringen kann. Zu beachten dabei, mineralische Cremes mit einem Lichtschutzfaktor über 25, haben zusätzlich chemische Inhaltsstoffe um den LSF zu gewährleisten. Was ich für sonnenempfindliche Menschen, wie auch ich einer bin, auch noch empfehlen kann sind, während der Sommermonate vermehrt Antioxidantien zu sich zu nehmen. Diese Helfen bei der Regeneration der Haut, wirken der Hautalterung durch UV-Strahlung entgegen und fangen die dabei gebildeten freien Radikalen auf. Beta-Karotin in Verbindung mit Vitamin E, Grüntee oder einfaches Olivenöl können den Körper von innen her gegen die Sonne schützen. Ich selbst greife vorwiegend auf die Ringana sun-CAPS und den Sonnenbalsam zurück, hier ist alles enthalten um sich gegen einen Sonnenbrand zu schützen! Ihr solltet natürlich trotz allem darauf achten, starke Sonneneinstrahlung zu meiden, Kleidung und Schatten spenden zur Mittagszeit ausreichend Schutz vor Sonnenbrand und Co. Ich würde sagen der Sommer kann kommen. Juhu und Lebe!

PS: Wer noch ein wie ich finde gelungenes und kurzes Interview lesen möchte über Sonnencreme und und auch mein Favorit Produkt dazu: hier findest du den Link. Außerdem kannst du unter Codecheck deine Produkte abklären lassen.

o-kopie

Quellen: Buch: Giftcocktail Körperpflege, Marion Schimmelpfennig

https://www.welt.de/gesundheit/article8387833/Tee-und-Pillen-wirken-besser-als-Sonnencreme.html

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/sonnencreme-risiko-ia.html

http://www.bmgf.gv.at/cms/home/attachments/6/2/0/CH1260/CMS1311234091411/diskussion_um_nanoskaligen.pdf

Information und Stellungnahme der AUVA

Information und Empfehlungen zu Sonnenschutzmittel vom Bundesinstitut für Risikobewertung

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