Babyfeuchttücher – auf was ist zu achten?

Wir, als Eltern wissen, Feuchttücher sind äußerst praktisch. Schnell wird der schmutzige Popo mit den wohlriechenden Tüchern abgewischt, unkompliziert! Auch für klebrige Hände und Gesichter gibt es passende Produkte auf dem Markt. Auch ich greife immer wieder darauf zurück, zumal ich außer Haus bin. Zuhause, wird bei mir, nur mit Wasser geputzt! Weil in den feuchten Tüchern ist mehr drin, als nur Wasser. Oftmals leider auch eine Menge Chemie.

Öko-Warentest hat im März 2016 43 Feuchttücher getestet. Das erschreckende Ergebnis: mehr als ein Drittel davon wurde als „nicht empfehlenswert“ klassifiziert. In vielen Proben wurden bedenkliche und gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe gefunden. Die so gar nichts auf den zarten Babypopos zu suchen haben.

In 8 Proben wurde sogar das Konservierungsmittel Polyaminopropyl Buguanide (PHMB) gefunden. PHMB ist als Gefahrstoff (CMR2) eingestuft und seit 2015 EU-weit in der Kosmetik verboten. Die Substanz wird als krebserzeugend, erbgutverändernd und fortpflanzungsgefährdend bewertet. Es besteht der Verdacht, dass PHMB beim Einatmen giftig ist. Die Hersteller verwiesen darauf, dass es sich dabei lediglich noch um Restbestände handelte. Ich finde es allerdings fragwürdig, dass diese Produkte, nach einer Einstufung als Gefahrenstoff weiterhin auf dem Markt sind und gewartet wird bis diese einfach aus dem Umlauf verschwunden sind. Das zeigt sehr schön auf wie das Geschäft funktioniert!

Besonderes Augenmerk solltest du den INCI-Angaben auf der Rückseite schenken. Den diese offenbaren was wirklich in den „sensitiven und babyzarten“ Tüchern drin steckt. Von Produkten die folgende Stoffe enthalten wird abgeraten:

PEGs und PPGs Derivate (Pampers, bobini): hier findest du mehr dazu.

Phenoxyethanol: (Spar Pretty Baby, Penaten, Babylove) Konservierungsmittel, steht im Verdacht gesundheitsgefährdend zu sein.

„Die französische Arzneimittelbehörde meldete im Rahmen einer Risikoabschätzung hinsichtlich der Verwendung von Phenoxyethanol in Kosmetika Bedenken an und verwies auf Tierversuche, die auf eine leberschädigende Wirkung dieses Konservierungsstoffes hindeuten. Die französischen Arzneimittelexperten setzen sich dafür ein, dass Phenoxyethanol in kosmetischen Mitteln für Kinder unter drei Jahren nur noch bis zu einer Höchstmenge von 0,4 % und in Produkten für den Windelbereich für diese Altersgruppe überhaupt nicht mehr eingesetzt werden soll. Offensichtlich bestehen auch in anderen Mitgliedsstaaten der EU ähnliche Bedenken, weshalb die Bitte an den wissenschaftlichen Ausschuss der Europäischen Kommission für Verbrauchersicherheit (SCCS) herangetragen wurde, Phenoxyethanol unter den oben genannten Anwendungsbedingungen erneut zu beurteilen.“ – Bayrisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Parfum: Mit dieser Bezeichnung werden genauere Angaben umgangen. Hier hat jeder Hersteller seine eigne „Mischung“. Die Duftstoffe können Allergien verursachen.

Sodium Laureth Sulfat (SLES): PEG Verbindung

 Experten empfehlen vorwiegend auf Feuchttücher zu verzichtet. Klares Wasser tut unserer, und Babys Haut einfach immer noch am Besten und ist garantiert chemiefrei! Wer aber unbedenkliche Alternativen sucht, für den habe ich eine gefunden. LILLYDOO produziert super schicke und SCHADSTOFFFREIE Babywindeln und Feuchttücher. Diese Marke verwende ich selber und bin echt begeistert. Probiere es selbst aus, es kann kostenlos ein Testpaket bestellt werden.

Alles Gute für Babys Haut! Lebe!

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Quellen: PHMBPhenoxyethanolÖko-Test

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